Warum sind die Dinosaurier ausgestorben?

Es gibt viele Theorien aber keine Beweise!

Die Dinosaurier durchstreiften die Erde für in einer Zeitraum von mindestens 160 Millionen Jahre bis zu ihrem plötzlichen Untergang vor etwa 65,5 Millionen Jahren. In einem Ereignis, dass heute als Kreide-Tertiär-Aussterbeereignis bekannt ist. Die Dinosauriern starben gleichzeitig mit vielen anderen Arten von Säugetieren, Amphibien und Pflanzen aus.

Im Laufe der Jahre haben Paläontologen mehrere Theorien für dieses Massensterben vorgeschlagen. Eine der frühen Theorien war, dass kleine Säugetiere die Dinosauriereier fraßen und dadurch die Dinosaurierpopulation reduzierten wurde, bis sie sich nicht mehr halten konnte.

Eine andere Theorie war, dass die Körper der Dinosaurier zu groß geworden waren, um von ihren kleinen Gehirnen gesteuert zu werden. Einige Wissenschaftler glaubten auch, dass eine große Pest für das Aussterben verantwortlich war.

Auch der Hungern war eine Möglichkeit, große Dinosaurier brauchten riesige Mengen Nahrung und konnten die gesamte Vegetation in ihrem Lebensraum zerstören.

Die meisten dieser Theorien wurden leicht widerlegt. Der Klimawandel war für lange Jahre die plausibelste Erklärung für das Aussterben der Dinosaurier. Die Dinosaurier gediehen im durchgehend feuchten tropischen Klima des Planeten. Im späten Mesozoikum aber, dass mit dem Aussterben der Dinosaurier zusammenfällt, zeigt sich, dass der Planet langsam kühler wurde. Niedrigere Temperaturen sorgten dafür das sich Eis über den Nord- und Südpol bildete und die Ozeane wurden kälter. Da die Dinosaurier Kaltblüter waren, was bedeutet, sie erhielten ihre Körperwärme von der Sonne und der Luft, wären sie nicht in der Lage gewesen, in einem wesentlich kälteren Klima zu überleben.

Gegenargumente sind z.B. das doch auch einige Arten kaltblütiger Tiere wie Krokodile es schafften zu überleben. Der Klimawandel hatte außerdem Zehntausende von Jahren gedauert und den Dinosauriern doch genügend Zeit gegeben, sich anzupassen.

Eine Weitere Theorie: Die Gefahr kam aus dem Weltraum

Im Jahre 1956 wurde der russische Astronom Joseph Shklovsky der erste Wissenschaftler, der das Aussterben als Folge eines einzigen katastrophalen Ereignisses betrachtete. Als Joseph Shklovsky die Theorie aufstellte, dass eine Supernova die Erde mit Strahlung überschüttete und so die Dinosaurier auslöschte. Es erklärte aber nicht warum die Dinosaurier ausstarben und andere Arten dies nicht taten. Wissenschaftler sagten auch, dass ein solches Ereignis doch hätte Beweise auf der Oberfläche der Erde hinterlassen hätte müssen. Spuren von Strahlung aus der Kreidezeit wurden keine gefunden.

Luis Alvarez, Nobelpreisträger der Physik, Erfinder und Pionier auf dem Gebiet der Strahlung und der Kernforschung hat mit seinem Sohn, der bekannte Geologe Walter Alvarez, in Italien geforscht, als sie an der Kreide-Trias-Grenze eine zentimeterdicke Schicht iridiumangereicherten Tons entdeckten. Iridium ist ein sehr seltenes Element auf der Erde, kommt aber häufiger im Weltall vor. Die beiden Alvarezes veröffentlichten ihre Ergebnisse im Jahre 1981 und schlussfolgerten, dass die dünne Iridiumschicht nach dem Aufprall eines großen Meteors, Asteroiden oder Kometen abgelagert wurde.

Im Jahre 1991 wurde dann am Rand der Yucatan-Halbinsel ein gewaltiger Meteoritenkrater, mit einem Durchmesser von 110 Meilen, entdeckt. Der Krater reicht bis in den Golf von Mexiko und der Chicxulub-Krater wurde nach einem nahe gelegenen Dorf benannt.

Wissenschaftler glauben, dass er auf die Erde mit 40.000 Meilen pro Stunde einschlug und 2 Million mal mehr Energie freigab als eine Atombombe. Diese Hitze hätte die Oberfläche der Erde aufgeheizt, weltweit Feuer entfacht und den Planeten in Dunkelheit getaucht. Während die Trümmer die Atmosphäre trübten. Kilometerhohe Wellen hätten die Kontinente überspült und die meisten Lebewesen ertränkt. Schockwellen hätten Erdbeben und Vulkanausbrüche ausgelöst.

Die resultierende Dunkelheit könnte Monate, möglicherweise auch Jahre gedauert haben. Es hätte die Temperaturen der Erde in die Gefrierzone gestürzt, die Pflanzen getötet und somit auch die Pflanzenfresser.

Viele Dinosaurier wären innerhalb von Wochen gestorben. Die Fleischfresser, die ein Festmahl an den Pflanzenfressern hatten, wären danach ein oder zwei Monate später gestorben. Insgesamt wäre der Verlust an Leben enorm gewesen. Nur einige kleine Säugetiere, die sich in den Boden graben und alles essen könnten, was übrig geblieben war, hätten überlebt.

Die Iridium-Schicht und der Chicxulub-Krater war für viele Wissenschaftler Beweis genug, dass die Bolide-Impakt-Theorie glaubwürdig war. Es erklärte sehr viel von dem, was andere Theorien nicht konnten.

Aber es gibt noch weitere Theorien der Paläontologie, dass Rätsel um das Aussterben der Dinosaurier ist noch nicht gelöst.

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